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Bilder aus dem Institut für tropische Landwirtschaft

Das Institut für tropische Landwirtschaft der Karl-Marx-Universität Leipzig wurde 1960 gegründet und war – wie das Franz-Mehring-Institut, das Institut für internationale und westdeutsche Fragen, das Institut für Körpererziehung, das Herder-Institut und das Geophysikalische Institut mit Observatorium, direkt dem Rektor unterstellt. Die Schließung erfolgte 1992 und die folgende Abwicklung bis 1996.


Tropische Landwirtschaft: Demonstration einer Maniokerntemaschine auf Kuba, undatiert

Zahlreiche Absolventen und Doktoranden sind mit der Arbeit des Institutes verbundenen. Am Institut ausgebildete Absolventen arbeiteten als Entwicklungshelfer in Afrika. Die Sprachausbildung der ausländischen Studenten erfolgte im Herder-Institut. Nach 1990 besaßen die damaligen DDR-Verträge keine Gültigkeit. Etliche Studenten hatten Schwierigkeiten in ihre Heimat zurückzukehren.

Institut für Tropische Landwirtschaft, 1988

 


Studenten im Praktikum, 1985, Das Herderinstitut in der Lumumbastrasse, Leipzig-Gohlis, Sprachausbildung vor dem Studium. Herderinstitut, 1985.
Ausbildung am Pflug, 1985. Exmatrikulation, 1991.


Literatur:
„Die aktuellen Diskussionen um eine mögliche globale Ernährungskrise und die Erfordernisse der Landwirtschaft der Länder des Südens, lassen die Arbeit des Institutes für tropische Landwirtschaft in einem neuen Licht erscheinen und wecken auch Fragen hinsichtlich der Entscheidung zu seiner Abwicklung.“, so die Autoren Gunther Franke, Horst Mutscher und Albrecht Pfeiffer in der 2008 erschienenen Publikation „Das Institut für tropische Landwirtschaft der Karl-Marx-Universität Leipzig 1960 bis 1992“.